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2020
Werbeclub Ostschweiz mit neuem Co-Präsidium 12.06.2020

12.06.2020

Pascale Hoch und Roland Köppel führen den Werbeclub Ostschweiz neu im Co-Präsidium. Sie lösen Roger Tinner ab, der nach sechs Jahren an der Hauptversammlung in Urnäsch zurücktrat. Mit der Aktion «Kreative Ostschweiz» konnte der Club im letzten Jahr auch neue Mitglieder gewinnen.

Zwei Dutzend Mitglieder und Gäste nahmen an der Hauptversammlung teil, die «analog» bei der Appenzeller Edelbrand AG in Urnäsch stattfand und damit den Re-Start für Events mit persönlicher Begegnung in der Kreativbranche bedeutete. Dabei erhielten die Teilnehmenden interessante Einblicke in das Startup, das mit Leidenschaft und viel Durchhaltewillen das Gin-Brennen in der Region pflegt.

Vorstand unverändert, Präsidium neu

In der in Rekordzeit durchgeführten 47. Hauptversammlung genehmigten die Mitglieder alle Traktanden diskussionslos und einstimmig. Die Rechnung schloss praktisch ausgeglichen ab, obwohl in die neue Plattform www.kreative-ostschweiz.ch investiert worden war. Diese Website zeigt die gesamte Kommunikations- und Werbebranche der Ostschweiz auf einer virtuellen Landkarte und bringt damit eine hohe Sichtbarkeit und gute Positionierung dieser Kreativ-Szene bringt.

Nach sechs Jahren als Präsident trat Roger Tinner (alea iacta ag) zurück. Er freute sich, dass mit der – ebenfalls einstimmigen – Wahl der bisherigen Vorstandsmitglieder Pascale Hoch (Kraftkom) und Roland Köppel (netz.werk) das Prinzip «Fiftyfifty» nun für das Präsidium ebenso gilt wie für den Vorstand als Ganzes. Gemeinsam mit den ebenfalls wiedergewählten Lea Hobi (Advery), Katja Sgro-Thürlemann (acrevis) und Hanspeter Häne (ch media) wird Tinner auch im Vorstand bleiben.

(Bild, von links nach rechts): Masken statt Abstand - Roger Tinner, bisheriger Präsident, Pascale Hoch und Roland Köppel, neue Co-Präsident*innen des Werbeclubs Ostschweiz. (Foto: LEADER - das Unternehmermagazin)

Werbeclub Ostschweiz mit neuem Co-Präsidium
«Rembrand» holt Gold 25.05.2020

25.05.2020

Die Markenkommunikationsagentur Rembrand sicherte sich einen der diesjährigen Tourism & Travel Media Awards. Mit der Kampagne «The new anders» für das Grand Resort Bad Ragaz holten sich die St.Galler Gold.

Die Tourism & Travel Media Awards prämieren international herausragende Kampagnen aus Tourism und Travel. Es ist ein Forum für führende Kommunikationsprofis rund um den Globus und gehört heute zu den wichtigsten Veranstaltungen der Branche.

Die Rembrand AG wurde in der Kategorie Crossmedia mit dem Intermedia Globe Gold für den Beitrag «The new anders» ausgezeichnet. Die bildgewaltige Kampagne für das Grand Resort Bad Ragaz, dem führenden Wellbeing & Medical Health Resort Europas, visualisiert eine ganz andere Dimension des luxuriösen Lifestyles, die das Resort nach einer Umbauphase neu definiert hat.

Der Festivalbeitrag ist auf rembrand.ch/the-new-anders.html zu sehen.

«Rembrand» holt Gold
Ostschweizer Kreativszene stark von Corona-Krise betroffen 22.05.2020

22.05.2020

Die Ergebnisse einer Mitglieder-Umfrage des Werbeclubs-Ostschweiz zu Corona zeigen klar: Die Krise trifft auch die Ostschweizer Kreativbranche hart. Umsatzeinbussen resp. -verlust, Kurzarbeit und zu erwartende Liquiditätsengpässe sind zur harten Realität geworden, fast ein Viertel der Befragten bekommt derzeit überhaupt keine Aufträge mehr. Immerhin gab es bisher noch kaum Entlassungen.

Der Werbeclub Ostschweiz hat gut 150 Firmen- und Einzelmitglieder, fast 90 haben an der Umfrage teilgenommen. Gut 47 Prozent der befragten Mitglieder – zu denen Kommunikationsagenturen, Web- Agenturen, Dienstleister wie Druckereien, aber auch Event-Veranstalter gehören – geben an, dass ihr Unternehmen stark bis sehr stark von der Corona-Krise betroffen ist. Die Auswirkungen der aktuellen Situation bekommen die meisten zu spüren: 47,6 Prozent erhalten weniger, fast ein Viertel sogar praktisch gar keine Aufträge mehr. Immerhin: Gut jedes zehnte Unternehmen scheint mehr bis viel mehr Aufträge zu akquirieren.

Kurzarbeit beantragen «beliebter» als Überbrückungskredite

Zwar rechnet der Grossteil der Befragten (58,3%) mit wenig bis keinem Umsatzverlust, dafür jede*r Fünfte mit 50 oder mehr Prozent Umsatzverlust für 2020. 

Von der wohl bekanntesten «Gegenmassnahme», der Kurzarbeit, machen knapp die Hälfte aller Antwortenden Gebrauch. Knapp drei Viertel haben dafür aber keinen Überbrückungskredit beantragt. «Nur» jedes fünfte Unternehmen musste so weit gehen. 

Glücklicherweise waren und sind Entlassungen die Ausnahme: Über 95 Prozent gaben an, keine Mitarbeitende entlassen zu haben. 

Massnahmen des Bundes angemessen, Exitstrategie sinnvoll

63,1 Prozent der Befragten empfinden die vom Bund getroffenen Massnamen zur Eindämmung von Covid-19 als angemessen und ausreichend. Gut jede/r Vierte hingegen meint, diese gingen zu weit.

Noch mehr Zuspruch erhält der Bund bei seinem Vorgehen zum schrittweisen «Wiedereinstieg»: Über 70 Prozent halten die Exitstrategie für sinnvoll, da sie für Handlungsspielraum sorgt. Gut 16 Prozent monieren jedoch, dass es sich um eine unfaire Lösung handle, da kein gleiches Recht für alle gelte.

 

Verhalten optimistische Prognosen 

Gut 20 Prozent der Antwortenden rechnen für das laufende Jahr mit Schwierigkeiten in Sachen Liquidität. Etwas mehr als die Hälfte hält dies für eher bis sehr unwahrscheinlich – wobei diese Einschätzung sicher vom weiteren Verlauf der Krise abhängt: Denn anhaltende Nachfragerückgänge, verlängerte behördlich verordnete Einschränkungen und Zahlungsausfälle von Kunden führen zwangsweise zu Liquiditätsproblemen. 

Aber: Die Ostschweizer Kreativszene lässt sich den Optimismus nicht nehmen. Denn immerhin mehr als die Hälfte aller Befragten rechnet damit, dass ihr Unternehmen bis spätestens im 2. Halbjahr 2020 keine negativen Folgen der Corona-Krise mehr zu spüren hat.

 

 

Massiver Einbruch des Schweizer Werbemarktes im April 22.05.2020

22.05.2020

Die Corona-Krise trifft den Schweizer Werbemarkt im April mit voller Wucht. Nur 312.8 Millionen Franken Werbedruck – Jahrestiefstwert. Dies entspricht einem weiteren Rückgang von -29.5 Prozent im Vergleich zum Vormonat, der bereits die ersten Spuren der Ausgangssperre zeigte. Im Vorjahresvergleich liegt der Bruttowerbedruck im Monat April sogar 40.2 Prozent respektive 210 Millionen Bruttowerbefranken tiefer als 2019. Insgesamt beläuft sich der Bruttowerbedruck 2020 (YTD) auf 1,6 Milliarden. Ein Minus von -17.2 Prozent.

Entwicklung des Werbedrucks per April 2020 in Mio. Bruttofranken

 

MediaFocus schreibt zur Statistik: Leere Strassen, leere Trams. Warum Plakatwerbung schalten, wenn es kaum jemand sieht? Das dachten sich wohl auch die Werbetreibenden in der Schweiz. Minus 66.3 Prozent weniger Werbedruck als im Vorjahr lautet die Bilanz. Allerdings trat der Effekt mit etwas Verzögerung ein. Andere Mediengruppen zeigten bereits im März Rückgänge im Bruttowerbedruck. Wie man mit Kreativität Werbedruck in mediale Reichweite umwandeln kann, zeigt ein Beispiel einer Out-Of-Home-Imagekampagne aus Deutschland. „Wir danken allen, die dieses Plakat nicht sehen #STAYATHOME“. Der Absender: hohes C. 


Noch stärker als Out-Of-Home trifft es im April nur noch die Kinos. Diese blieben geschlossen. Die Folge – kein Werbedruck. Den drittstärksten prozentualen Rückgang erfährt Radiowerbung (-56.2%), gefolgt von Printwerbung (-42.8%) und TV-Werbung (-38.0%). Internetwerbung zeigt die höchste Stabilität mit „nur“ einem Viertel weniger Bruttowerbedruck als im Vorjahr (-25.1%).

Krisengewinner: Tabakwaren allein auf weiter Spur

Lediglich die Tabakbranche steigert im Vorjahresvergleich, wie bereits im Vormonat, den Werbedruck (+57.8%). Auf die Gesamtentwicklung des Schweizer Werbemarktes hat dies jedoch keinen Einfluss. Mit weniger als einer halben Million Bruttowerbefranken liegt der Anteil der Tabakbranche bei 0.1 Prozent.

Werbedruckreduktion > 50 Prozent

Am stärksten trifft es die Veranstaltungsbranche. Der Bruttowerbedruck ist im April 2020, verglichen zu 2019, um 84.7 Prozent gefallen. Danach folgt die Fahrzeugbranche, ohne Autosalon, Pendlerverkehr und ohne die sichere Kaufkraft der Kunden, sinkt der Werbedruck, der stark Plakatwerbungaffinen Branche, im April um 75.1 Prozent. 
Freizeit, Gastronomie, Tourismus (-64.2%), Verkehrsbetriebe (-63.5%), Energie (-55.2%) und Mode & Sport (-50.5%) komplettieren die Liste der Branchen, deren Bruttowerbedruck sich im April, verglichen zum Vorjahr, mehr als halbiert hat.

Ausblick

Die Bilanz für die Werbebranche nach sechs Wochen Lockdown ist ernüchternd. Mit den ersten Lockerungen am 11. Mai gibt es nun Licht am Ende des Tunnels. Man darf gespannt sein ob und wie schnell die Schweizer (Werbe-) Wirtschaft wieder Fahrt aufnimmt.

 

 

 

«Paul kommt auch» neu am 25. September 13.03.2020

13.03.2020

Die Veranstaltung, die für den 20. März 2020 geplant war, wird aufgrund der Vorgaben und Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit (BAG) verschoben. Tickets behalten ihre Gültigkeit für den neuen Termin.

Heute in einer Woche hätte die fünfte Ausgabe von «Paul kommt auch» stattgefunden. Doch auch wenn sich die OrganisatorInnen als QuerdenkerInnen verstehen, wurde nun entschieden, angesichts der offiziellen Vorgaben und Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit (BAG) auf die Durchführung des Anlasses an diesem Termin zu verzichten. 

Alle ReferentInnen mit dabei

Zwar könnte der Anlass unter den aktuellen Auflagen (noch) stattfinden. Fragen von einzelnen Teilnehmenden und Vorgaben von Arbeitgebern, die zum Beispiel die Teilnahme an allen externen Events untersagen, haben uns jedoch gezeigt, dass ein Festhalten am Termin viele in ein Dilemma bringen würde und letztlich nicht vernünftig kommunizierbar wäre. Kommt hinzu, dass das Tagungsthema «Mit Kommunikation den Wandel gestalten» aktuell bleibt und mit der Corona-Krise sogar an Aktualität gewinnt.

Es ist gelungen, den 25. September 2020 als neuen Termin zu definieren, an dem alle angekündigten ReferentInnen mit dabei sein können. «Paul kommt auch» wird also in der angekündigten Form und mit den angekündigten Inhalten stattfinden – einfach ein halbes Jahr später als geplant.

Bereits erfolgte Anmeldungen bleiben auch für den neuen Termin gültig, eine erneute Anmeldung ist nicht nötig. Falls der neue Termin nicht passt, kann auch eine Ersatzperson teilnehmen. Wer «dank» neuem Datum dabei sein kann, findet alle Informationen und das Anmeldeformular auf unserer Website www.paulkommtauch.ch

Die Werbung verdoppelt jeden Franken ihrer Wertschöpfung 12.02.2020

12.02.2020

Im Auftrag von KS/CS Kommunikation Schweiz hat BAK Economics 2019 eine neue Studie zur volkswirtschaftlichen Bedeutung der Werbewirtschaft durchgeführt. Sie bestätigt den grossen Einfluss der Werbung auf die Schweizer Wirtschaft.

Die Studie «Die volkswirtschaftlichen Bedeutung der Werbewirtschaft in der Schweiz», die das unabhängige Schweizer Wirtschaftsforschungsinstitut BAK Economics im Auftrag von KS/CS Kommunikation Schweiz 2019 durchgeführt hat, zeigt nicht nur auf, wie hoch die Wertschöpfung dieses Wirtschaftszweiges ist, sondern auch, welch tiefen Fussabdruck der Werbewirtschaft in der ganzen Wirtschaft hinterlässt.

Mehr als 3 Milliarden Franken Wertschöpfung
Der Netto-Kundenumsatz mit Werbung in der Schweiz – inklusive GAFA – wird für 2018 auf CHF 6.6 Mrd. beziffert. Im Vergleich dazu entspricht das rund einem Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP). Die Werbewirtschaft im engeren Sinn – lediglich Werbeagenturen und -vermarkter – beschäftigt mehr als 22 000 Arbeitnehmer/innen, zahlt Löhne im Gesamtwert von gegen einer Milliarde Schweizer Franken aus und erzielt eine direkte Wertschöpfung in der Höhe von rund CHF 1.6 Mrd. pro Jahr. Jeder Werbefranken generiert allerdings einen weiteren Franken Wertschöpfung in anderen Branchen, sodass die gesamte Wertschöpfung rund CHF 3.3 Mrd. beträgt.

Gleiche volkwirtschaftliche Bedeutung wie die Stadt Zug
Schätzungen zeigen, dass die Bedeutung der gesamten kommerzielle Kommunikation – von der Werbung über PR, Marketing und Sponsoring bis zu den Werbeabteilungen bei den Auftraggebern – jedoch weit höher liegt. Mit annähernd 38'000 Vollzeitstellen hat die gesamte Kommunikationswirtschaft in etwa die gleiche volkwirtschaftliche Bedeutung wie die wirtschaftsstarke Stadt Zug.

Hier findet ihr die erwähnte BAK-Studie; bitte beachtet, dass die Ergebnisse mit der gleichnamigen Studie aus dem Jahr 2013 nicht direkt verglichen werden können.

2019
«Kreative Ostschweiz» auf einen Blick 04.07.2019

04.07.2019

Der Werbeclub Ost(schweiz) hat erstmals eine Ostschweizer Karte mit rund 250 «Playern» in der Kommunikationsbranche entwickelt. Er macht so die «Kreative Ostschweiz» sichtbar.

Rund 150 Agenturen, Einzelmitglieder und Unternehmen, die Werbeaufträge vergeben, sind Mitglieder des Werbeclubs Ostschweiz (WCO). In eigener Recherche hat der Club nun bereits über 100 weitere «Kreative» in der Ostschweiz entdeckt und auf der Karte (programmiert von goeast.ch) verortet.

Die Darstellung erhöht die Sichtbarkeit der auch für die Ostschweiz wichtigen Kommunikationsbranche und signalisiert mit der Web-Adressierung www.kreative-ostschweiz.ch, dass die Region Ostschweiz insgesamt ein kreativer und zukunftsgerichteter Standort ist.

Während die WCO-Mitglieder dann direkt mit ihrer Website verlinkt sind, erscheint bei den Nichtmitgliedern einzig ein schwarzer Punkt, der den Ort des jeweiligen Unternehmens zeigt.

Der Werbeclub fordert alle Agenturen, GrafikerInnen, KommunikationsberaterInnen, FotografInnen und weitere Kreative auf, zu prüfen, ob sie selbst bereits auf der Karte sind oder nicht. Weitere Adressen werden gern aufgenommen, denn das Ziel ist eine möglichst vollständige Darstellung der Branche. Interessierte melden sich am besten per Mail an roger@kreative-ostschweiz.ch.

Und hier geht es zur Seite: www.kreative-ostschweiz.ch

«Kreative Ostschweiz» auf einen Blick
Wer quer denkt, hat mehr vom Leben 18.03.2019

18.03.2019

«Paul kommt auch» heisst der Anlass, und über 150 Führungskräfte und Kommunikationsfachleute liessen sich erneut anstiften, über den eigenen Garten hinauszudenken und scheinbar Selbstverständliches in Frage zu stellen. Der St.Galler Pfalzkeller bot erneut den inspirierenden Rahmen für den Ostschweizer Kommunikations- und Querdenkertag.

Sich ein Stück Realität mit der Motorsäge ausschneiden und daraus neue Perspektiven gewinnen – der Schluss des Auftritts von Frank und Patrik Riklin steht sinnbildlich dafür, was «Paul kommt auch» den Teilnehmenden nun schon zum vierten Mal bieten konnte: Neue Ansätze und innovative Impulse für den Kommunikationsalltag, die übrigens ebenso sehr im Publikum entstehen wie bei den Referentinnen und Referenten. Die Mischung aus Praxis-Werkstätten (diesmal zu «CEO-Branding» und «Insta für Unternehmen»), Querdenker-Gesprächen (diesmal mit Andy Fischler von Fontify und Claudia Graf von Sonnenbräu) und Foren (mit Gerhard Fatzer zu «Humble Consulting» und mit den Riklin-Brüdern zu «Kunst, Kommunikation und Wirtschaft») fand viel Beifall. Dank Wurfmikrofon, Mentimeter-Umfragen und gut gelaunten Teilnehmenden, gab es spannende Dialoge und unerwartete Erkenntnisse.

So ergab sich erneut ein abwechslungsreicher Freitagnachmittag mit einer aufgeräumt-lockeren Stimmung. Auf gewohnt hohem Niveau und ebenso innovativ bewirtete beim abschliessenden Apéro riche das benachbarte «Schlössli» die Gäste. Ihm und den weiteren Sponsoren Typotron, Historika, Aequator, Goba und visua ist es zu verdanken, dass «Paul kommt auch» schon zum vierten Mal stattfinden konnte. Gastgeber waren die PR-Gesellschaft Ostschweiz-Liechtenstein (PROL) und der Werbeclub Ostschweiz (WCO), Organisatorin war die alea iacta-Gruppe. Auch 2020 wird es wieder heissen «Paul kommt auch», und zwar am 20. März!

Wer quer denkt, hat mehr vom Leben
Kreative starten durch 07.03.2019

07.03.2019

Das Innovationsnetzwerk Startfeld spannt mit Lattich, dem Zentrum für Kreative im St. Galler Güterbahnhofareal und der Schule für Gestaltung GBS, zusammen: Gemeinsam bieten diese Institutionen ein Förderprogramm für die Kreativwirtschaft an. 

Schon der Schauplatz selbst ist ein Beispiel von Kreativität: Im St.Galler Güterbahnhofareal ist als mehrjährige Zwischennutzung ein lebendiges temporäres Quartier entstanden, in dem nun zahlreiche Personen aus der Kreativwirtschaft ein Atelier in einem Bau aus Holzmodulen beziehen werden.

Doch nicht nur feste Mieter werden in der inspirierenden Umgebung Phantasien in konkrete Projekte umsetzen können, einzelne Module werden als Co-Working-Space ausgestaltet.

Attraktives Förderprogramm

Neu bieten genau dort Lattich, Startfeld und die GBS unter dem Label startfeld@lattich ein viermonatiges Förderprogramm mit zehn Plätzen an. Angesprochen werden kreative Köpfe aus Disziplinen wie beispielsweise Architektur, Design, Film, Fotografie, Grafik, Illustration, Mode oder Theater, die zu professionellen Kreativ-Unternehmern werden wollen. Auf dem Weg in die Selbstständigkeit werden die teilnehmenden Kreativen von Startfeld-Spezialisten geschult und gecoacht. Unter anderem werden in fünf eintägigen Workshops Themen wie Vision, Zielgruppen, Finanzen und Recht oder Geistiges Eigentum behandelt und insbesondere auch die notwendigen Basics der Betriebswirtschaft vermittelt. Weitere Inhalte werden von Fach- und Designexperten der Schule für Gestaltung vermittelt. Neben den Workshops geniessen die Teilnehmer auch individuelle Coaching-Stunden.

Bewerbung bis am 8. April

Das Förderprogramm läuft vom 1. Mai bis 31. August 2019; bewerben können sich Leute aus allen Kreativ-Disziplinen, die sich als selbstständige Unternehmerinnen und Unternehmer versuchen möchten. Die Anmeldung erfolgt über www.startfeld.ch/lattich, die Bewerbungsfrist läuft bis 8. April 2019. Aus den Bewerbungen werden zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer selektioniert.

Im Anschluss an das viermonatige Förderprogramm können sich erfolgreiche Absolventen um eine weitere Förderung bewerben. Insgesamt können Kreative so auf eine Förderung im Wert von mehreren tausend Franken kommen.

Informationsanlass am 15. März

Am Freitag, 15. März 2019, findet um 17.30 Uhr im Lattich, Güterbahnhofstrasse 8 in St.Gallen ein Informationsanlass zum Förderprogramm startfeld@lattich statt (keine Anmeldung notwendig).

Träger von startfeld@lattich sind die Schule für Gestaltung des Gewerblichen Berufs- und Weiterbildungszentrum St.Gallen GBS; die Regio Appenzell AR–St.Gallen–Bodensee; Lattich, das Zentrum für die Kreativwirtschaft im Güterbahnhofareal; und das Innovationsnetzwerk Startfeld.

Kreative starten durch
Aus «YJOO by Farner» wird «Farner St.Gallen» 31.01.2019

31.01.2019

«YJOO by Farner» firmiert per 1. Februar neu unter dem Namen «Farner St.Gallen». Die Kommunikationsagentur Farner unterstreicht mit dem schweizweit einheitlichen Auftritt aller sieben Standorte ihre nationale Ausrichtung. Die St.Gallerin und in Politik und Wirtschaft bestbekannte Isabel Schorer (Bild) übernahm per Januar 2019 die Standortleitung von Farner St.Gallen und erweitert die Geschäftsleitung der Agentur.

Seit Dezember 2016 ist Farner mit dem St.Galler Agentur-Standort «YJOO by Farner» auch in der Ostschweiz präsent. «YJOO by Farner» entstand durch den Zusammenschluss von Farner und YJOO Communications. Die Experten in den Bereichen Kommunikation, Marketing, Kreation, Events und Schnittstellenmanagement in St.Gallen beraten bereits heute Kunden aus unterschiedlichsten Branchen wie Finanzen und Versicherung, Bildung, Konsumgüter, Industrie, Immobilien/Bau und öffentliche Hand.

Neue Standortleitung, neuer Name und noch mehr Kompetenzen
Per 1. Februar erfolgt nun auch der Namenswechsel von «YJOO by Farner» zu «Farner St.Gallen». Mit dem einheitlichen Auftritt aller Standorte betont die Agentur einerseits ihre nationale Ausrichtung im Schweizer Kommunikationsmarkt. Andererseits verbindet Farner damit auch den Anspruch, in allen Regionen nahe an den Menschen und relevanten Themen zu sein. Zudem wird Standortleiterin Isabel Schorer die Bereiche Strategie, Content und PR sowie Standortförderung in St.Gallen strategisch weiter ausbauen.

Isabel Schorer, Mitglied der Farner-Geschäftsleitung: «Damit verschmelzen wir noch stärker mit Farner und haben so in St.Gallen die Möglichkeit, unsere Ostschweizer Kunden noch näher mit Branchen- und Themenexpertisen zu unterstützen. Die enge Zusammenarbeit mit den anderen Standorten ist uns wichtig und ermöglicht uns gegenseitig, von allen Kompetenzen und dem breiten Wissen zu profitieren.»

Roman Geiser, CEO & Managing Partner bei Farner: «Wir sind mit sieben Standorten in allen Wirtschaftszentren und Sprachregionen der Schweiz tätig. Die Beraterinnen und Berater von Farner sind mit den wirtschaftlichen und politischen Dynamiken ihrer Region bestens vertraut und pflegen weitverzweigte regionale Netzwerke in der Wirtschaft und Politik.»

Mit Büros in Zürich, Bern, St.Gallen, Genf, Lausanne, Lugano und Basel bietet Farner in der ganzen Schweiz integrierte Kommunikationslösungen an. Darüber hinaus kommt mit der Marke Farner noch mehr Zukunft in die Ostschweiz: Welche Rollen neue Technologien wie «Voice First», künstliche Intelligenz und AR/VR in der strategischen Kommunikation spielen, erforscht die Agentur im kürzlich eröffneten Farner Lab. Ostschweizer Kunden können im Innovationslabor mit Farner und ihren spezialisierten Partnern bessere Markenerlebnisse an der Schnittstelle zwischen Marketing, Design und Technologie entwickeln und neue strategische Anwendungen dieser Technologien ausprobieren.

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